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Geschichte

Die Römer sind verantwortlich für den Weinbau in unserer Gegend, hauptsächlich West- und Mitteleuropa. Die Legionäre des Julius Cäsar brachten sozusagen im Gepäck die Weinreben mit, nachdem sie die Gebiete nördlich der Alpen erobert hatten. Mit die ersten waren die heutigen Schweizer, die von diesem Mitbringsel profitierten. Die ältesten Rebsorten in der Schweiz sind noch von den Römern gepflanzt worden wurden und stammen somit aus deren Weinkultur. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um Arvine, Amigne und Rèze im Schweizer Wallis handeln könnte.

Im Frühmittelalter setzte sich Kaiser "Karl der Grosse" (768 – 814) für die Förderung des Weinbaus ein und es waren insbesondere die Klöster, die den Römern folgten, nördlich der Alpen den Weinanbau zu forcieren.

Beinahe würde es heute keinen Wein mehr geben. Im 19. Jahrhundert vernichtete die "Reblaus" die meisten Weinbestände und guter Rat war teuer. Findige Köpfe fanden heraus, dass man die europäischen Weinstöcke, die nicht reblausresistent waren, auf amerikanische Unterlagen, d. h. auf amerikanische Wurzeln aufpfropfen muss und siehe da, aus war es mit der Reblausplage und die Entwicklung ging munter weiter.

Gesundheitliche Aspekte

Der Genuss eines guten Glases Wein trägt grundsätzlich zum Wohlbefinden bei und äußert sich bereits in den Trinksprüchen: "Zum Wohl" oder aber auch "Gesundheit".

Damit will der Weintrinker seit Alters her zum Ausdruck bringen - es sind die positiven Aspekte und Auswirkungen eines maßvollen Weinkonsums auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien der vergangenen und jetzigen Jahre bestätigen dies äußerst eindrucksvoll.

So hat unter anderen der bekannte österreichische Arzt Prof. Ludwig Prokop sich sehr lange mit dieser Thematik beschäftigt und bestätigt in seinen Arbeiten den gesundheitlichen Wert der "Medizin Wein". Schon im Mittelalter sagte der Arzt PARACELSUS: „Auf die Dosis kommt es an!“
Dieser Ausspruch von Paracelsus gilt wohl für kein anderes Thema so sehr wie für "Wein und GESUNDHEIT". JEDOCH: übermäßiger Wangenkuss schadet und darauf soll und muss man immer wieder hinweisen. Deshalb ist es wichtig seine eigene ehrliche Grenze zu ziehen. IHR Hausarzt wird sicherlich auch einiges zu diesem Thema zu sagen haben.

1995 wurde bspw. in Österreich die Behauptung aufgestellt: "Ab und zu ein Gläschen Wein ist gut für die Gesundheit!" und die Bevölkerung mit dieser Behauptung konfrontiert. Ca. 90% der Befragten stimmten dieser Aussage zu.

Echt natürlich

Natürlichkeit prägt Qualität. Die Qualität hängt von der Auswahl der Anbauflächen, über die Züchtung und Pflege der Rebstöcke, bis hin zur sorgfältigen Ernte und Reifung ab. Es gibt daher selten günstige Weine zu kaufen. In Deutschland existieren zeitnah etwa 140 Rebsorten. Wobei über 100 zur Herstellung von Weißwein und 40 für die Produktion von Rotwein dienen. Aufgrund der speziellen Eigenschaften der Weintrauben bedarf es zur alkoholischen Gärung weder des Zusatzes von Zucker noch von Gärhefe. Nur Produkte, die ausschließlich aus den Früchten der Weinrebe hergestellt wurden, dürfen Wein genannt werden. Getränke mit weiteren Zusatzstoffen (also zum Beispiel a Lebensmittelfarbe) sind dann bestenfalls noch als weinhaltige Getränke einzuordnen.

Tradition und Religion

Bereits bei den antiken Griechen (und Römern) nahm dieses traditionelle Getränk im Leben der Menschen eine wichtige Rolle ein. Nicht nur im Alltagsleben auch in der Ausübung von Religionen und Kulten war es beliebt. Noch heute wird Rotwein in der katholischen Kirche als Blut Jesu während des christlichen Abendmahles verabreicht. Ungarn, Spanien, Frankreich und Chile sind lebendige Beispiele dafür, wie Wein nicht nur als Wirtschaftsgut sondern eben auch als Lebensart begriffen wird.

Französisches Paradoxon

Es sterben vergleichsweise weniger Franzosen an Herzinfarkt als Bewohner der USA. Dieses Faktum konnte man sich nicht so richtig erklären, da doch die Amerikaner als weitaus gesundheitsbewußter gelten als die Bewohner des Mutterlandes des guten Essens - Frankreich.
Die Ursache dieses Phänomens -auch "Französisches Paradoxon" genannt- hat man letztendlich gefunden: Der Rotweinkonsum der Franzosen ist schuld!

Warum? Die Hauptursache für einen Herzinfarkt ist die mangelnde Versorgung des Herzmuskels mit sauerstoffreichen Blut infolge der Verengung der zum Herz führenden Arterien. Diese Verengungen werden durch Ablagerung (auch "Verkalkung" genannt) in der Blutbahn hervorgerufen. Es können sich noch zusätzliche Blutgerinnsel in diesen Verengungen anlagern: es entsteht ein richtiger Pfropfen.

Der Rotwein kann diesem in mehrfacher Weise erfolgreich entgegen wirken: Die Gerbstoffe des Weines verhindern im Wesentlichen eine Oxidation von Cholesterin (wie beispielsweise auch Vitamin B). Dadurch wird die Gefahr von Anlagerungen an die Innenwand der Blutgefäße minimiert. Im Weiteren verhindern die Gerbstoffe -in Verbindung mit dem Alkohol- die Bildung von Blutgerinnsel und können auch eine gewisse Dehnung der Blutgefäße bewirken!

FAZIT: Rotwein kann die Verstopfung der Blutgefäße verhindern und senkt dadurch das Herzinfarktrisiko. Jedoch beachten Sie PARACELSUS: "Auf die Dosis kommt es an!"

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