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Der Wein selbst fällt bekannterweise auch nicht vom Himmel herunter. Infos, wie aus den unterschiedlichen Rebsorten der Wein hergestellt wird findet ihr auch in unserem Blog. Auf dieser Seite wollen wir euch kurz die verschiedenen Anbaugebiete (und deren Geschichte) kurz vorstellen. Dabei beschränken wir uns auf die wichtigsten Anbaugebiete in Europa. Nämlich Deutschland, Frankreich, Spanien, Griechenland und Italien.


Das nördlichste Anbaugebiet für Wein ist Deutschland selbst. Die Anbaugebiete liegen alle nah dem 51 Grad nördlicher Breite, der als Klimagrenze für den Wein gilt. Es gibt insgesamt 13 verschiedene Anbaugebiete, von denen wir euch ein paar vorstellen werden.

Baden:

Das südlichste Weinanbaugebiete und mit knapp 16.000 Hektar Fläche auch das drittgrößte in Deutschland. Dabei ist es auch das „längste“ inländische Weinanbaugebiet, es zieht sich von der Hessischen Bergstraße am Oberrhein entlang bis zum Bodensee. Die beiden am meisten angebauten Rebsorten sind der Spätburgunder und der Müller-Thurgau. Durch die so genannte Realteilung (heißt das der Besitz einer Familie unter allen Erben gleich aufgeteilt wird) sind die Anbauflächen ziemlich zersplittert worden, so dass es kaum große private Weingüter gibt. Viel öfter findet man lokale Winzergenossenschaften, beispielsweise auch in dem kleinen Ort Hagnau, welcher die größte Weinanbaufläche am Bodensee besitzt.

Franken:

Die gesamte Anbaufläche von „Weinfranken mit ca. 6.000 Hektar liegt komplett in Bayern. Die Winter sind oftmals lang und Frost während der Nacht kommt auch im Mai noch vor. So manche Hoffnung auf eine gute Ernte wurde innerhalb einer einzigen Nacht zerstört. Deshalb siedelten sich die Weinanbaugebiete auf die geschützten Lagen im Maintal und Steigerwald zurück. Franken ist übrigens das einzige Anbaugebiet, in dem auch Anforderungen an den Mineralstoffgehalt des Weines gestellt werden. Dies beruht auch darauf, dass die Böden in den Anbaugebieten zum Großteil aus Muschelkalk, Sandstein und Gipskeuper bestehen. Auf diesen Böden entwickelt der Wein einen ganz besonderen Geschmack. Hinzu kommt noch, dass die trockenen Weine nur bis zu vier Gramm Zucker / Liter enthalten dürfen, normal sind 9 Gramm / Liter. Solcher Wein wird oft auch als „fränkisch trocken“ bezeichnet.

Württemberg:

Im gesamten Anbaugebiete von Württemberg findet man kaum zusammenhängende Flächen. Die meisten der 11.000 Hektar sind weit verstreut. Ein kleiner Teil des Anbaugebietes liegt am Bodensee, weitaus mehr der Fläche befindet sich zwischen dem Neckartals und dem Odenwald. Die Württemberger sind übrigens selbst große Weintrinker. Mit einem pro Kopfverbrauch von 40 Liter sind sie die größten Weinkonsumenten in Deutschland. Angebaut werden vor allem Rotweine, was für Deutschland eigentlich untypisch ist. Mit 2.500 Hektar ist die Rebsorte Trollinger der wichtigste Wein im Anbaugebiete. Auf Platz 2 der Fläche steht allerdings ein Weißwein, nämlich der Riesling. Platz 3 belegt der Anbaufläche steht der Schwarzriesling, wieder ein Rotwein. Erwähnenswert ist noch der Lemberger, der auf einer Fläche von ca. 1.000 Hektar angebaut wird und einen gerbstoffreichen sowie farbintensiven Rotwein hervorbringt, der zu den besten Weinen Deutschlands gehört.

Pfalz:

Der Weinanbau in der Pfalz hat eine lange Geschichte. Schon in der Zeit bevor die Römer einen Fuß auf den Boden setzten wurde in de Pfalz Wein angebaut.Auch im Weinanbaugebiet Pfalz wird der Riesling angebaut Nach der Eroberung wurde der Anbau ausgeweitet und, durch die römischen Techniken, auch verfeinert. Heutzutage ist die Pfalz das zweitgrößte Anbaugebiet für Wein in Deutschland. Dafür bietet sich das Klima auch an: Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 10 Grad und mit ungefähr 1.800 Sonnenstunden im Jahr kann man schon von einem mediterranen Klima sprechen. Der Boden besteht aus einer Mischung von Ton, Lehm, Sand und Mergel-Gestein, natürlich ist die Zusammensetzung von Gebiet zu Gebiet verschieden. Das Verhältnis zwischen weißen und roten Trauben beträgt ungefähr 60:40, was in Deutschland, wo der Anbau von weißem Wein stark überwiegt, schon ungewöhnlich ist.

Anbaugebiete in Frankreich:

Nach Spanien und Italien ist Frankreich der drittgrößte Produzent von Wein. International sind Weinsorten wie Bordeaux, Burgunder und Champagner bekannt. Der Weinanbau selbst geht dabei auf griechische Einwanderer zurück, welche schon im sechsten Jahrhundert vor Christus mit dem Anbau von Wein begannen. Zuerst begannen sie, den Wein im warmen Südfrankreich anzubauen, über die Jahre hinweg breitete sich der Anbau immer weiter Richtung Norden aus. Nachdem die Römer in das damalige Gallien einmarschiert sind, begann ein reger Austausch von italienischem und französischem Wein. Heutzutage wird größtenteils Rot- oder Roséwein angebaut, der Weißwein spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Bordeaux:

Das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet auf der Welt ist Bordeaux mit einer Anbaufläche von mehr als 120.000 Hektar. Weinanbau auf der KiessandgrubeHier werden vor allem langlebige und trockene Rotweine produziert. Die Nähe des Atlantiks sorgt für ein ziemlich ausgeglichenes Klima mit frostfreien Wintern, feuchten Frühjahren und warmen Sommern. Pro Jahr gibt es übrigens ca. 2.000 Stunden Sonne im Jahr. Auch das Wetter im Oktober spielt noch eine wichtige Rolle, denn in den meisten Anbaugebieten findet die Weinlese erst im Herbst statt. Der Boden von Bordeaux ist auch eine Besonderheit. Das gesamte Anbaugebiet liegt auf einem riesigen Kalksteinblock aus dem Tertiär-Zeitalter. Allerdings liegt der Block nicht überall bloß sondern ist oftmals von einer Schicht aus Sand und Kies bedeckt, die mehrere Meter dick sein kann. Die meisten Weine aus diesem Anbaugebiet sind eine Mischung aus verschiedenen Rebsorten. Der bekannte Bordeaux selbst besteht hauptsächlich aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc.

Burgund:

Auch in Burgund wird seit langer Zeit Wein angebaut und verköstigt. Vermutlich bauten hier bereits die Kelten ihren Wein an bevor die Römer kamen. Interessanterweise konnten Archäologen bei ihren Ausgrabungen bisher keine römischen Weinamphoren finden. Das lässt vermuten, dass in Burgund bereits damals so viel Wein angebaut wurde, dass sich das Anbaugebiet selbst versorgen konnte. Die meisten Anbauflächen sind in kleine Parzellen aufgeteilt, die Qualität eines Burgunder Weines schwankt daher erheblich. Dazu kommt noch, dass die Rebsorte Pinot Noir, welche in dem Anbaugebiet häufig verwendet wird, sehr empfindlich auf die unterschiedlichen Böden und Klimalagen reagiert. Das Klima selbst wird als „kontinental“ bezeichnet, also kalte, trockene Winter und warme, kurze Sommer. Im Frühling und Herbst regnet es oft, so dass sich für dieses Anbaugebiet nur frühreife Rebsorten eignen. Der Boden an den Anbauhängen besteht hauptsächlich aus Kalk und Mergel.

Champagne:

Der berühmteste Weißwein der Welt kommt aus diesem Anbaugebiete und heißt genau wie dieses: Champagner! Weinanbau in der ChampagneDie Anbaufläche beträgt ungefähr 30.000 Hektar, der größte Teil davon entfällt bekannter weise auf Weißwein. Das Klima in diesem Gebiet ist ziemlich moderat und wird als semi-moderat mit ozeanischen Einflüssen beschrieben wird. Der Niederschlag pro Jahr ist recht moderat und die durchschnittliche Sonnenscheindauer in dem Anbaugebiet beträgt 1.650 Stunden pro Jahr, ein Viertel davon entfällt auf die Monate Juli und August. Die Güte des Weins aus der Champagne liegt auch an ihrem Boden, der Hauptsächlich aus Belemniten-Kreide (einer ausgestorbenen Art von Kopffüßlern) besteht. Diese Art von Boden speichert Wasser ziemlich gut, leitet jedoch überschüssige Feuchtigkeit nach unten ab, so dass der Wein in diesem Anbaugebiet gut versorgt wird. Im Süden dieses Weinanbaugebietes ist der Boden mehr mit Lehm vermischt, aber auch hier wächst größtenteils die Rebsorte Pinot Noir.

Anbaugebiete in Spanien:

Mit einer Anbaufläche von ca. 1.200.000 Hektar ist Spanien das größte Weinanbaugebiet überhaupt. Ungefähr 150.000 Winzer arbeiten in den ungefähr 5.000 Bodegas genannten Weingütern. Zwar kennen wir alle Spanien als Land des Rotweins, aber auf fast der Hälfte der Weinanbaufläche werden weiße Rebsorten wie Airen oder Pardillo angebaut. Weinanbau hat in Spanien eine sehr, sehr lange Geschichte. Seit ungefähr 6.000 Jahren wird in Spanien schon Wein angebaut. Vorangetrieben wurde der Weinanbau in Spanien vor allem von den Phöniziern (ab ca. 1100 vor Christus) und den Römern (ab 200 vor Christus).

Navarra:

Kurz vor beginn des 20. Jahrhunderts verfügte das Weinanbaugebiet Navarra über eine Rebfläche von mehr 50.000 Hektar. Doch leider sind davon heute nur noch knapp 16.000 Hektar übrig geblieben. Doch so langsam beginnt sich die Region wieder auf den Weinanbau zu besinnen. Das Anbaugebiet liegt im Norden von Spanien, direkt an den Pyrenäen und der Grenze zu Frankreich, in einem sehr sonnigen Gebiet. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer in dieser Region liegt bei knapp 2.300 Stunden pro Jahr. Ursprünglich wurde hier vor allem traditioneller Wein wie die Sorte Garnacha angebaut, doch heute geht es mehr in Richtung modernen, anspruchsvollen Wein. Dabei bleibt Navarra ein Anbaugebiet des Rotweins, nur knapp auf knapp 10% der Fläche wachsen weiße Weintrauben.

Toro:

Diese Region ist ein Beispiel dafür, wie sich ein Weinanbaugebiet ändern kann. Am Ende des 19. Jahrhunderts umfasste die Region noch eine Anbaufläche von knapp 35.000 Hektar und produzierte einen ziemlich starken, fast schon schwarzen Wein. Leider war der Wein durch fehlerhafte Herstellmethoden oft fehlerhaft. Kaum 100 Jahre später war die Anbaufläche auf ungefähr 750 Hektar zurückgegangen, die nur noch von einem einzigen Winzer bearbeitet wurde. Dieser jedoch hauchte dem Weinanbaugebiete neues Leben ein: Mit neuer Technik für den Anbau und neuen Lagermöglichkeiten verhalf er dem Wein aus der Region zu einem neuen Aufschwung. Heute umfasst das Anbaugebiet wieder knapp 4.000 Hektar. Die gesamte Anbauregion liegt auf einer Höhe zwischen 600 und 800 Metern, so dass die Sommer zwar lang und heiß sind, aber die Nächte die notwendige Kühlung für die Reben bringen. Der Boden ist übrigens stark kalkhaltig.

Rioja:

Eines der bedeutendsten und größten Weinanbaugebiete in Europa. Es umfasst ungefähr 57.000 Hektar Anbaufläche, Winzer im Weinanbaugebiet Riojadie zu 85% mit Rotwein bepflanzt sind, besonders die Rebsorte Tempranillo ist häufig anzutreffen. Der Boden besteht überwiegend aus einer Mischung aus Kalkstein und rotem Lehm. Die Winzer in diesem Anbaugebiet orientieren sich ziemlich stark am dem Anbaugebiet Bordeaux, auch wenn der Tempranillo ehr ein leicht zu trinkender Wein mit dem für die Traube typischen Fruchtgeschmack ist.

Ribeiro:

Das Weinanbaugebiet Ribeiro liegt nah an der Grenze zu Portugal. Ribeiro ist eigentlich das spanische Wort für Uferland, doch die Bezeichnung passt hier kaum. Manches andere an der Anbauregion ist auch ziemlich untypisch für Spanien. Beispielsweise liegt das Weinanbaugebiet zwischen dem Atlantik und einem Gebirge namens Cordillera Cantábrica, was für ein überwiegend atlantisches Klima sorgt. Will heißen: Die Winter in der Region ist kalt, zum Ausgleich dafür sind die Sommer sehr heiß. Knapp die Hälfte Teil der rund 1.900 Sonnenscheinstunden pro Jahr entfällt dabei auf die Monate Juli und August. Auch ungewöhnlich ist, dass die knapp 3.000 Hektar in diesem Anbaugebiet fast vollständig mit Weißwein bepflanzt sind, grade die Rebsorten Trajadura und Torrontés trifft man hier häufig an. Wer diesen Wein trinken möchte muss wohl nach Spanien fahren, denn bemerkenswerte 90% der in diesem Gebiet hergestellten Weine sind für das Inland bestimmt.

Anbaugebiete in Griechenland:

Das Ursprungsland wenn es um den Anbau von Wein geht. Der erste Wein in Griechenland wurde auf der Insel Kreta hergestellt. Um den Wein auch transportieren zu können wurden die Wände der Amphoren damals mit Harz beschichtet. Daraus entstand eine Geschmacksrichtung von Wein, die heute auch noch als „geharzter Wein“ bekannt ist und hergestellt wird. Über die Jahre hinweg kam der Weinanbau von Kreta über die Ägäischen Inseln bis hin auf’s Festland. Wie stark der Wein in Griechenland geschätzt wurde lässt sich auch daran erkennen, dass es dort bereits vor 2.400 Jahre ein strenges Weingesetz gab, dass unter anderem für die Herstellung von Wein strenge Regeln aufstellte. Mit diesem Wissen halfen die Griechen auch anderen Völkern bei der Weinherstellung. Zuerst den Römern, dann den Byzantiner, während der Herrschaft der Türken endete die Geschichte des Weinanbaus in Griechenland. Zumindest vorerst. Erst im 19. Jahrhundert wieder fingen die Griechen noch mal mit dem Weinanbau an. Leider waren die Erzeugnisse oft von mangelhafter Qualität. Erst nachdem Griechenland der Europäischen Union beigetreten ist, ging es wieder aufwärts mit dem Wein. Heute stellen die Griechen vor allem trockene Wein her.

Kreta:

Das eigentliche „Ursprungsland“ des griechischen Weines, was man auch heute immer noch bemerkt. Es geht das Gerücht um, dass in diesem Anbaugebiet jeder Einwohner ein paar private Rebstöcke hat Ob das stimmt? Auf jeden Fall werden auf ungefähr 7.500 Hektar sowohl Weiß- als auch Rotwein angebaut. Dabei sind viele der verwendeten Rebsorte nur auf Kreta selbst zu finden, was dem Wein aus diesem Gebiet eine unverwechselbare Note gibt. Interessanterweise wird auf Kreta ein Fünftel des gesamten griechischen Weines angebaut. In dem Weinanbaugebiet herrscht natürlich ein Mittelmeerklima (was im Mittelmeer normal sein dürfte), aber mit 300 Sonnentagen im Jahr und einer Durchschnittstemperatur von fast 19 Grad ist Kreta zusammen mit Zypern die sonnenreichste Mittelmeerinsel. Unvorteilhaft für den Weinanbau sind nur die heftigen Winde vom Meer aus.

Anbaugebiete in Italien:

Weinanbau war in Italien bereits vor den Römern bekannt. Genauer gesagt bauten die Griechen eine Kolonie in Süditalien, um dort Weinanbau zu betreiben. Historische Überlieferungen wie z.B. über den Feldzug von Hannibal gegen Rom, belegen, dass schon vor Christi Geburt der Weinanbau flächenmäßig weit verbreitet war. Allerdings war der Wein damals bei weitem nicht so gut wie heute. Der Weinanbau sowie die Weinherstellung wie wir sie heut kennen wurde erst im 1. Jahrhundert vor Christus erfunden. Bis dahin beruhte die Qualität des Weines vor allem auf Wetter und Glück. Nachdem das Römische Reich zusammengebrochen ist, veränderte sich die Art des Weinanbaus, statt der Qualität stand mehr die Quantität im Vordergrund. Doch mit der Zeit besannen sich die Italiener wieder auf guten Wein uns so ist Italien heutzutage der zweigrößte Hersteller von Wein in Europa und hat eine Weinanbaufläche von mehr als 900.000 Hektar, die sich auf 20 verschiedene Anbauregionen verteilen.

Toskana:

Was Bordeaux für Frankreich ist, ist die Toskana für Italien: Nämlich ein bekanntes Weinanbaugebiet für Rotwein. Der Weinertrag ist für italienische Verhältnisse recht gering, aus den knapp 87.000 Hektaren kommen „nur“ vier Millionenhektoliter Wein. Als Ausgleich dafür ist die Weinqualität ziemlich hoch. Wer sich ein wenig mit Wein auskennt wird bei dem Stichwort Toskana vermutlich sofort an den Chianti denken. Dessen Anteil ist ziemlich hoch, denn der Chianti macht 25% der gesamten Produktion aus der Toskana aus. Der Chianti selbst besteht zum größten Teil aus der Rebsorte Sangiovese, welche überall in der Toskana weit verbreitet ist.

Piemonte:

Das andere bekannte Weinanbaugebiet in Italien und grenzt im Norden an die Schweiz sowie im Westen an Frankreich. Die Anbaufläche in dem Gebiet umfasst ca. 70.000 Hektar, wobei sich der größte Teil der Anbaufläche in der hügeligen Region bei Langhe befindet. Die beiden bekanntesten Weine der Region sind zur gleichen Zeit auch zwei der größten Weine Italiens. Denn in diesem Anbaugebiet wachsen sowohl der Barolo sowie der Barbaresc, zwei trockene Rotweine. Aber nicht nur Rotweine werden hier angebaut. Denn in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben die Winzer mit der Rebsorte Chardonnay experimentiert und duftige, hervorragende Weißweine mit ausgeprägten Fruchtaromen erzeugt.

Sizilien:

Das größte Anbaugebiet Italiens liegt auf einer Insel. Hier umfasst die Anbaufläche ungefähr 100.00 Hektar. Hier werden sowohl Rot-, als auch Rosé- und Weißweine produziert. Dazu kommt noch eine Weinspezialität namens Marsala, welcher bei der gleichnamigen Hafenstadt angebaut wird. Natürlich hat Sizilien ein mediterranes Klima mit milden Wintern, heißen Sommern sowie mit warmen Frühjahr / Herbst. Die Temperaturen unterscheiden sich je nach Region, im Landesinneren ist es um einiges heißer als in den Küstenregionen. Dies dürfte wohl auch der Grund sein, dass der größte Teil der Weinanbaugebiete an der Küste oder in Küstennähe liegen.